Erfahrungsbericht zur Wilhelm Büchner Hochschule

Für unsere Rubrik "Erfahrungsberichte" haben wir zahlreiche berufsbegleitende Studierende und Absolventen kontaktiert, um möglichst authentische Einblicke in das Studienleben zu erhalten.

Nachfolgend berichtet Edward aus seiner Studienzeit als Fernstudent im Bachelor Mechatronik an der Wilhelm Büchner Hochschule. Dank seiner Erfahrungen kann man sich ein Bild des Studienlebens machen.

Erfahrungsbericht von Edward

Warum haben Sie sich für ein berufsbegleitendes Studium entschieden?

Nachdem sich immer mehr zeigte, dass in der Branche, in der ich arbeitete, die Entwicklungsmöglichkeiten für mich beschränkt sind, habe ich mich auf die Suche nach Alternativen begeben. Schnell zeigte sich, dass ich nur mit einer besseren Qualifikation weiter komme. Neugier und etwas Übermut haben mich dann ein Mechatronik-Fernstudium beginnen lassen.

War ein berufsbegleitendes Präsenzstudium eine Alternative für Sie?

Nein, das wäre kaum mit meiner damaligen beruflichen Situation zu vereinbaren gewesen. Ich habe bewusst nach einer möglichst flexiblen Alternative gesucht. Dazu kommt natürlich das Problem der räumlichen Nähe zu einer Präsenzhochschule, denn lange Anreisen zu Vorlesungen gehen von der verfügbaren Zeit ab.

Es ist immer interessant, Einblicke in den Studienalltag an verschiedenen Fernhochschulen zu bekommen. Geben Sie uns doch bitte kurze Eindrücke und Erfahrungen der Wilhelm Büchner Hochschule.

Einen typischen Semesterverlauf, so wie in an einer Präsenzhochschule, mit festem Ablauf im Lehrplan, Klausuren und Semesterferien, gibt es eigentlich nicht. Der Stoff, nicht die Zeit, ist in Semester aufgeteilt. Bewältigt man den Stoff und die Prüfungen schneller, so ist das Semester kürzer als sechs Monate – oder eben länger. Der Stoff wird größtenteils über Studienhefte vermittelt, die ich mit dem Studienfortschritt etwa alle drei Monate zugeschickt bekommen habe.

Die Hochschule versucht die aufeinander aufbauenden Fächer in einer passenden Abfolge zu verschicken - die Reihenfolge, in der man den Stoff bearbeitet und die Prüfungen ablegt, ist aber freigestellt. So habe ich manche Fächer lieber erst gesammelt, um sie dann am Stück bearbeiten zu können.

Pro Semester gibt es eine Präsenzphase, in der zwei bis drei Klausuren geschrieben werden. Ergänzend wurden kostenpflichtige Repetitoren und Seminare zur Stoffvorbereitung und Vertiefung angeboten. Daneben gab es im Hauptstudium noch obligatorische Laborveranstaltungen.

Alle Präsenzphasen wurden mehrmals pro Semester angeboten und man konnte sich individuell zu einzelnen Klausuren anmelden, insgesamt war das sehr flexibel. Neben den Klausuren gab es Aufgaben, die zu Hause bearbeitet wurden. So gab es Aufgaben zur Übung und Lernmotivation, die nicht zur Endnote beitragen und Aufgaben, die wie Klausuren benotet wurden.

Alle organisatorischen Aspekte des Studiums wurden online oder telefonisch mit der Hochschule geregelt, dabei waren die Gesprächspartner vor Ort sehr hilfsbereit und nett. Im Vergleich zu meinen Erfahrungen mit der öffentlichen Verwaltung an einer staatlichen Hochschule wurde man nicht als Verwaltungsvorgang, sondern als Kunde behandelt. Was aber nicht bedeutet, dass man nicht genau so für seinen Erfolg arbeiten musste. Dabei hilft Betreuung durch Tutoren, die für alle Fragen zum Stoff zuständig sind und auch die Korrektur der eingeschickten Aufgaben übernehmen. Bei den Tutoren handelte es sich überwiegend um in der Lehre erfahrene Professoren von Präsenzhochschulen, Antworten auf Fragen habe ich meist innerhalb weniger Tage bekommen.

Wie hoch ist denn im Schnitt der wöchentliche Zeitaufwand für das Fernstudium?

Gut 20 Stunden waren bei mir pro Woche der Durchschnitt. Die investierte Zeit schwankt natürlich immer etwas, in den Wochen vor Klausuren sind es bisweilen 35 bis 40 Stunden geworden. Wenn die Sonne lacht, nach einem langen Lernabschnitt oder zur Urlaubszeit schrumpft die Lernzeit deutlich zusammen.

Zu der wöchentlichen Lernzeit muss man noch die Präsenzphasen für Klausuren und Repetitoren und die Reisezeit rechnen, im Schnitt sind das pro Semester fünf Tage.

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