Erfahrungsbericht zur IST-Hochschule

Für unsere Rubrik "Erfahrungsberichte" haben wir zahlreiche berufsbegleitende Studierende und Absolventen kontaktiert, um möglichst authentische Einblicke in das Studienleben zu erhalten.

Nachfolgend geht es um den Bachelor Kommunikation & Eventmanagement, den man an der IST-Hochschule als Fernstudium absolvieren kann. Dabei gibt es zwei Studienmodelle - klassisches Fernstudium oder duales Studium. Tim Lieser hat sich für die duale Variante entschieden und beschreibt in diesem Erfahrungsbericht sein Fernstudium.

Erfahrungsbericht von Tim

Warum haben Sie sich für ein berufsbegleitendes Studium entschieden?

Endlich Vollzeit in der spannungsreichen Eventbranche durchstarten und gleichzeitig einen weiteren Studienabschluss zu erlangen...

Die Wahl zum berufsbegleitenden Studium war eine Entscheidung, die mit verschiedenen Faktoren verbunden war. Zuerst einmal stand ich nach dem abgeschlossenen Studium der Philosophie und Kommunikationswissenschaften vor einer weitreichenden Entscheidung: Weiter studieren, also einen M.A. anstreben, wo aufgrund weniger Studienplätze keine Garantie besteht, diesen auch zu bekommen, außerdem, auch wenn Philosophie eine sehr spannende Wissenschaft ist, die Nachfrage für einen solchen Abschluss am Arbeitsmarkt leider begrenzt ist.

Auch gab mir zu Bedenken, inwiefern theoretisches Wissen ohne praktischen Bezug zur Arbeitswelt für die spätere Ausübung eines Berufes sinnvoll wäre. Ich hatte nie den Wunsch an einer Universität zu arbeiten, sondern habe bei Praktika persönlich immer mehr gelernt als in den meisten Vorlesungen und Seminaren.

Die Stelle bei der Agentur Schlüsselerlebnisse war also wie für mich gemacht: Vollzeit endlich in der spannungsreichen Eventbranche durchstarten und gleichzeitig mein Wunschziel weiter zu verfolgen, einen weiteren Studienabschluss zu erlangen und mich so für die Anforderungen des Arbeitsmarktes noch breiter zu positionieren.

Wieso haben Sie sich für ein Fernstudium entschieden und nicht z.B. für ein Abendstudium?

Wenn ich in Ruhe arbeiten kann, fällt es mir leichter, mich zu konzentrieren und den Lernstoff besser zu verarbeiten.

Der größte Vorteil beim Fernstudium gegenüber dem Abendstudium liegt für mich auf der Hand: Man ist flexibel und kann sein Lernpensum selbst einteilen.

Da ich bereits ein Studium absolviert hatte, habe ich eine Vorstellung, wie ich mir den Lernumfang selbstständig zurechtlegen kann, um diesen optimal abzuarbeiten. Vor allem als Vollzeitbeschäftigter gibt es Tage, an denen man nach der Arbeit einfach keine Lust mehr hat, sich hinzusetzen und zu pauken, was vollkommen in Ordnung ist. Dafür gibt es Situationen, wie am Wochenende, wo man das noch nicht Erledigte wieder aufarbeiten kann und sich selbst Räume und Zeiten zum Lernen schaffen kann.

Größter Vorteil des Fernstudiums ist also die zeitliche Flexibilität. Außerdem wäre das Abendstudium noch mit dem Besuch einer Schule verbunden, also vor Ort, was man sich so sparen kann. Wenn ich in Ruhe arbeiten kann, fällt es mir zudem auch leichter, mich zu konzentrieren und den Lernstoff besser zu verarbeiten.

Lässt sich das Studium gut mit dem Beruf verbinden? Wie hoch ist das Stresslevel?

Es war eine sehr sinnvolle Erfahrung, um die persönliche Belastbarkeit auszuloten.

Vor allem zu Beginn war das Stresslevel sehr hoch. Ich hatte ja nur das Studium in einem „seichten“ Studiengang kennengelernt und hatte, bis auf Praktikumsstellen, keine praktischen Erfahrungen in der Arbeitswelt gesammelt. Die Umgewöhnung war am Anfang also eine echte Herausforderung.

Zum Glück konnte ich mich auf meine Chefs verlassen, die mich zwar forderten, mir aber auch die zum Lernen benötigten Freiräume boten, mir z.B. in Klausurphasen oder bei Onlineseminaren ausreichend Zeit zur Vorbereitung gegeben haben, was in der Eventbranche nicht immer einfach zu koordinieren ist. In der Praxis funktionierte das aber wunderbar, denn wann immer ich das Gefühl hatte, mit dem Stoff nicht hinterherzukommen und überlastet zu sein, konnte ich mit dem Verständnis meiner Vorgesetzten rechnen.

Es war weiterhin eine sehr sinnvolle Erfahrung, die persönliche Belastbarkeit auszuloten und zu erkennen, zu welchen Wundertaten man wirklich fähig ist!

Sind Sie zufrieden mit Ihrer Hochschule? Oder gibt es Kritikpunkte?

Als Vollzeitstudent an der Universität genießt man natürlich Vorteile, wie ein vergünstigtes Bahn-Ticket. Aber auch beim Fernstudium erhält man Rabatte und Vergünstigungen von Kooperationspartnern der Fernhochschule. Toll an der Universität war der rege persönliche Austausch mit Kommilitonen, welcher beim Fernstudium durch den Online-Campus nicht ersetzt werden kann. Andererseits sind dies nicht die primären Ziele eines Fernstudiums, sondern eben das Lernen neben dem Beruf. Trotzdem waren die Online-Seminare teilweise unglücklich terminiert: So wurde ein Onlineseminar zur gleichen Zeit wie ein Deutschlandspiel bei der EM abgehalten, weshalb ich dieses nicht wahrnehmen konnte.

Sehr positiv wahrgenommen habe ich das Präsenzseminar „Einführung in die BWL“, welches das Lernen sinnvoll ergänzte, offene Fragen zu Themeninhalten und der Klausur beantworten konnte und ganz nebenbei einen praktischen Einstieg zur Theorie ermöglichte. Diese Art von Seminaren würde ich mir für alle Fächer wünschen, vor allem für komplizierte Fächer wie VWL, weil sie eine perfekte Ergänzung zum Lernen sind.

Würden Sie Ihr berufsbegleitendes Studium weiterempfehlen? Und falls ja, für wen eignet es sich besonders?

Auch wenn einem zu Beginn alles ein wenig über den Kopf steigen mag, mit der richtigen Unterstützung und einem vernünftigen Zeitmanagement ist auch diese Hürde problemlos zu meistern.

Ich kann ein berufsbegleitendes Studium jedem empfehlen, der neben der Arbeit noch weiteres theoretisches Wissen fundieren will und sich weiter qualifizieren möchte. Die Eventbranche ist beliebt und ein B.A. in Kommunikation und Eventmanagement eine tolle Qualifikation um aus der Menge hervorzustechen. Besonders geeignet also ist ein berufsbegleitendes Studium für solche, die mit vollem Einsatz in die Arbeit einsteigen wollen, und neben der Praxis auch noch Spaß am Erlernen von theoretischem Wissen haben. Besonders sinnvoll auch für Leute ohne betriebswirtschaftlichen Hintergrund wie mich. Denn mit der direkten praktischen Anwendung lassen sich schwer nachvollziehbare Inhalte des Studiums quasi von selbst erlernen, was einen echten Vorteil gegenüber dem Vollzeitstudium darstellt.

Auch wichtig für die Entscheidung ist der Betrieb: Haben meine Vorgesetzten ein Interesse daran, dass ich mich weiterbilde und langfristig einen Mehrwert darstelle? Solche Fragen sollten auch in einem Bewerbungsgespräch gestellt werden, womit die Intention der Anstellung bereits vorab geprüft werden kann. Also von mir der Tipp: Wenn dir dein Betrieb Möglichkeiten zusätzlicher Qualifikationen anbietet, dann nutze sie! Denn das bedeutet, dass dein Betrieb echtes Interesse an der Ausbildung deiner Fähigkeiten hat und du sammelst so Wissen, welches dir im späteren Berufsleben einen echten Vorteil verschafft. Auch wenn einem zu Beginn alles ein wenig über den Kopf steigen mag, mit der richtigen Unterstützung und einem vernünftigen Zeitmanagement ist auch diese Hürde problemlos zu meistern.

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