Typische Fragen:

Berufsbegleitendes Studium mit 30, 40 oder 50 Jahren?

Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmer mehr. Quatsch! Es dauert zwar etwas länger, aber warum sollte man mit 40 oder 50 Jahren nichts mehr für die grauen Zellen und die persönliche sowie berufliche Weiterentwicklung tun?

So sehen viele Fragestellungen in Online-Foren aus. Es gibt sogar noch extremere Beispiele, wo Personen unter 30 Jahren fragen, ob sie zu alt für ein Fernstudium oder Abendstudium wären.

Der Vorteil bei einem berufsbegleitenden Studium ist ja, dass man es eben nebenberuflich absolviert. Daher ist man ja weiterhin ganz normal ins Arbeitsleben integriert, sammelt Berufserfahrung und kann auf der Karriereleiter aufsteigen. Oder, wie ein User in einem Forum sagt: „Ich denke mal, dass Arbeitgeber den akademischen Abschluss inklusive langjähriger Berufserfahrung zu schätzen wissen. Außerdem zeigt es, dass du diszipliniert, zielorientiert und belastbar bist.“

Was sagen eigentlich Statistiken?

Dass man selten zu alt zum Lernen ist, zeigt auch die Fernunterrichtsstatistik 2014. Hier geht es zwar vor allem um Fernkurse ohne akademischen Abschluss, dennoch zeigt die Statistik, dass „nur“ rund 50% der Studierenden unter 35 Jahre sind.

Auch im Forum von Fernstudium-Infos.de wurde eine Umfrage gestartet. Zwar haben „nur“ 70 Personen teilgenommen, dennoch lässt sich auch hier ableiten, dass mit 30 nicht Schluss ist mit Lernen.

Abend-/ Fernstudium mit 30

Wenn man eine Frage eigentlich nicht zu beantworten braucht, dann die, ob man ein Abend- oder Fernstudium mit 30 Jahren noch aufnehmen sollte. Natürlich. Man steht ja meistens erst am Anfang seiner Karriere und um auch in einigen Jahren noch das benötigte Backgroundwissen vorzuweisen.

An der Fernuni Hagen liegt der Altersschwerpunkt nach eigenen Angaben übrigens bei 29-35 Jahren.

Abend-/ Fernstudium mit 40

Auch mit 40 ist man noch nicht am Ende der Karriereleiter angekommen. Gerade jetzt drängen oft jüngere Arbeitskollegen in Richtung des eigenen Jobs. Dagegen kann man sich durch die eigene Berufserfahrung, und auch durch Know-how wehren. Zudem kann es sein, dass man jetzt in Firmen, die auch akademische Grade achten, an die gläserne Decke stößt und der Kollege mit dem Master oder MBA mich als Diplom- oder Bachelor-Absolvent stehen lässt.

Abend-/ Fernstudium mit 50

Langsam wird die Sache natürlich kniffliger. Mit 50 nochmal Controlling, Marketing und Statistik pauken? Warum nicht. Klar, wird das nicht ganz einfach und nicht bei jedem wird der neue Abschluss auch Auswirkungen auf die Karriere haben, aber es gibt ja auch noch persönliche Motive, wie ein Foren-Teilnehmer schreibt:

„Also mit 51 bin ich ganz klar ÜBER 40. Beruflich ist natürlich nix mehr drin, aber trotzdem macht das Fernstudium einen Riesenspaß - ich mach's für mich persönlich.“

Zwei Fragen zur Entscheidung

Bei der Frage, ob man nochmal was für die grauen Zellen und die Karriere tun sollte, helfen vor allem zwei Fragen:

  • Wie lange werde ich noch arbeiten, d.h. wie lange kann mir neues Wissen noch zu einem leichteren/ besseren Arbeiten bzw. sicheren Arbeitsplatz verhelfen.
  • Habe ich „nur“ ein persönliches Interesse an dem Weiterbildungsbereich, oder hilft er mir, z.B. mehr Geld zu verdienen bzw. das jetzige Einkommen zu sichern.

Selbst, wenn Sie „schon“ 50 sind, haben Sie ja noch ca. 10-15 Jahre Berufstätigkeit vor sich. Das ist auch eine überschaubare Zeit, in der sich die finanzielle Investition wieder auszahlen kann. Abgesehen davon, dass viele Absolventen sehr stolz auf das Erreichte sind – das hält persönlich jung und das eigene Know-how auf einem aktuellen Stand.

Wir wünschen viel Spaß und Erfolg beim berufsbegleitenden Studium – egal, in welchem Alter!

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