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Medizinpädagogik

  • Abschluss Bachelor
  • Dauer 8 Semester
  • Art Berufsbegleitendes Präsenzstudium

Die Entwicklung im Bildungswesen und der Bologna-Prozess erhöhen an Schulen des Gesundheitswesens den Bedarf an Lehrkräften mit einem entsprechenden Hochschulabschluss. Damit steigen die Anforderungen an die Ausbildung für Gesundheitsberufe und der Anspruch der Auszubildenden.

Der Bachelorstudiengang Medizinpädagogik (B.A.) an der MSB Medical School Berlin richtet sich primär an Lehrpersonal für Gesundheitsberufe, aber auch an den Lehrernachwuchs. Durch die Orientierung an der Struktur von Lehramtsstudiengängen ist das Studium anschlussfähig. Nach dem erfolgreichen Abschluss haben Sie grundsätzlich die Möglichkeit, ein einschlägiges Masterstudium für das Lehramt an berufsbildenden Schulen mit der Fachrichtung Gesundheitswissenschaft (inklusive Therapiewissenschaften) oder Pflegewissenschaften anzuschließen. Ziel des Studiums ist es, dass die Studierenden eine wissenschaftliche Grundausbildung erhalten, aktuelle Forschungsthemen zu medizinpädagogischen Schwerpunkten kennen (z.B. in den Bereichen Bildungswissenschaften, Medizin- und Naturwissenschaften, Bildungs- und Medizinmanagement) und diese kritisch beurteilen können. Zudem sollen Kompetenzen in den Bereichen Pädagogische Psychologie, Medizinethik, interdisziplinäre Teamentwicklung und Management sowie Forschungsmethoden vermittelt werden.

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Überblick über den Studiengang

Studienverlauf

Im Teilzeitmodell finden die Lehrveranstaltungen im Semester an insgesamt 5 Blockwochenenden (Donnerstag bis einschließlich Montag) statt. In der Regel finden die Lehrveranstaltungen zwischen 9.00 Uhr bis 18.00 Uhr statt. Studierende im Teilzeitmodell setzen ihre Berufstätigkeit während des Studiums im Durchschnitt mit einer ca. 50%igen Berufstätigkeit fort. Theoretisch erworbenes Wissen kann somit während des gesamten Studiums fortlaufend in der Berufspraxis angewendet und unter Anleitung der Lehrenden der MSB wissenschaftlich reflektiert werden. Die Studierenden erhalten von der Hochschule einen Mentor benannt, der als Ansprechpartner für berufspraktische Fragen während des gesamten Studiums zur Verfügung steht.

Im Bachelorstudiengang Medizinpädagogik erwerben Sie umfangreiche Kompetenzen in den Bereichen Bildungswissenschaften, welche den Schwerpunkt Berufs- und Wirtschaftspädagogik haben, sowie Gesundheitswissenschaft (inklusive Therapiewissenschaften) oder Pflegewissenschaften. Als allgemeinbildendes Unterrichtsfach belegen Sie Sozialwissenschaften. In den beruflichen Schulen wird dieses Fach je nach Bundesland unterschiedlich benannt, z.B. „Wirtschafts- und Sozialkunde“.

Das Kompetenzfeld Bildungswissenschaften umfasst die Module Pädagogische Psychologie, Berufspädagogik der Gesundheitsfachberufe, berufliche Didaktik, Bildungsmanagement und wissenschaftliches Arbeiten. Damit sollen die Studierenden befähigt werden, ihr eigenes professionelles Berufsbild zu entwickeln und die Stellung der Berufs- und Wirtschaftspädagogik einzuordnen. Sie lernen die Grundlagen der Didaktik und die Reflexion ihrer eigenen Rolle als Lehrender, beschäftigen sich mit kognitiven Vermittlungsprozessen und reflektieren grundlegende Bildungstheorien. Darüber hinaus erlangen Sie Kompetenzen für ein betriebswirtschaftlich optimiertes Management des Schulalltags, die Durchführung von Bildungsanalysen und die Entwicklung einer Bildungsprogrammplanung.

Im Kompetenzfeld „Berufliche Fachrichtung“ werden zunächst für alle Studierenden die naturwissenschaftlichen und medizinischen Fächer, die Anatomie und Physiologie, die Medizinische Psychologie sowie das Medizinmanagement gelehrt. Somit werden Grundkenntnisse über Biophysik, Biochemie und Pharmakologie genauso vermittelt wie auch ein Gesamtüberblick über den Bau und die Funktion des menschlichen Körpers, Innere Medizin, Chirurgie, Neurologie, Psychiatrie und psychologische Aspekte medizinischer Fragestellungen. Im Anschluss spezialisieren Sie sich entweder im Wahlpflichtbereich Pflegewissenschaften oder Gesundheitswissenschaft inklusive Therapiewissenschaften mit den jeweils spezifischen Konzepten, Theorien und Anforderungen an die Didaktik.

Die Sozialwissenschaften als Kompetenzbereich umfassen beispielsweise die Module Ethik in Gesundheit und Medizin, Grundlagen der Qualitätssicherung und des Qualitätsmanagements, Politische Systeme und Soziologie. Die Studierenden lernen somit die theoretischen und philosophischen Grundlagen der Ethik in ihren praktischen Alltag zu übertragen und die Qualität ihrer Arbeit zu messen, zu objektivieren, zu dokumentieren und zu verbessern. Sie bekommen Einblicke in das deutsche Sozial- und Gesundheitswesen sowie in Regierungssysteme, Demokratietypen und Wahlsysteme.
Mit den schulpraktischen Studien schließlich werden die angehenden Medizinpädagogen befähigt, ihre Rolle kritisch zu reflektieren, erste Unterrichtsstunden zu planen sowie durchzuführen und damit eigene Entwicklungsschwerpunkte für das weitere Studium zu formulieren. Das Studium schließt mit der Anfertigung der Bachelorarbeit einschließlich Kolloquium ab. Damit stellen die Studierenden unter Beweis, dass sie selbstständig wissenschaftlich arbeiten können.

Studienschwerpunkte

  • Wahlpflichtbereiche Gesundheitswissenschaften und Pflegewissenschaften

Besonderheiten des Studiengangs

Medizinpädagoginnen und Medizinpädagogen begleiten Lernende bei der Entwicklung beruflicher Handlungskompetenz. Dafür benötigen sie selbst fundierte pädagogische und fachwissenschaftliche Kompetenzen. Im Bachelorstudiengang Medizinpädagogik haben Sie die Möglichkeit, sich interdisziplinär mit Fragen des Lehrens und Lernens in Gesundheitsberufen auseinanderzusetzen. Die persönliche Begleitung der Studierenden in ihrem Lernprozess ist uns ein besonderes Anliegen, denn die eigenen aktuellen Lernerfahrungen wirken auf die Entwicklung des beruflichen Selbstverständnisses. Dieses Selbstverständnis hat direkte Auswirkungen darauf, wie die Studierenden als pädagogisch Tätige ihrerseits Lernprozesse gestalten. Somit unterliegt das Studium einem starken Selbstbezug. Die Verschränkung von Theorie- und Selbstbezug macht das Studium herausfordernd und spannend.

Zugangsvorrausetzungen und Studiengebühren

  • Allgemeine Hochschulreife, Fachhochschulreife oder fachgebundene Hochschulreife gemäß § 10 BerlHG oder
  • Hochschulzugang für beruflich Qualifizierte gemäß § 11 BerlHG und
  • abgeschlossene Berufsausbildung in einem Fachberuf des Gesundheits- und Sozialwesens oder vergleichbarer Abschluss

Folgende Berufe werden zugelassen:

  • Pflegeberufe: Altenpfleger, Gesundheits- und Krankenpfleger, Kinderkrankenpfleger, Entbindungspfleger
  • Med.-techn. Assistenzberufe: MTAF, MTRA, MTLA, MTAO/OTA, Orthoptist, PTA
  • Therapeutische Heilhilfsberufe: Ergotherapeut, Physiotherapeut, Logopäde, Motopäde, Masseur sonstige nichtärztliche Heilhilfsberufe: Medizinische Fachangestellte, Tiermedizinische Fachangestellte, Zahnmedizinische Fachangestellte, Rettungsassistent, Diätassistent, Podologe, pharmazeutisch-kaufmännische Angestellte
  • Soziale Berufe: Haus- und Familienpfleger, Heilerziehungspfleger, Erzieher/Jugend- und Heimerzieher, Heilpädagog

Studiengebühren:
Die Studiengebühren belaufen sich auf 450 Euro im Monat. Zusätzlich kommt eine einmalige Immatrikulationsgebühr in Höhe von 100 Euro hinzu.

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