Berufsbegleitendes Studium und Fernstudium
Sind Sie auf der Suche nach neuen Impulsen für den Berufsalltag? Oder haben Sie nach dem Schulabschluss eine betriebliche Ausbildung absolviert und stellen nun fest, dass Ihr Wunsch nach einem beruflichen Aufstieg wegen des fehlenden akademischen Abschlusses nicht erfüllt werden kann? Sie können oder wollen aber nicht als Vollzeitstudierender in die Hochschule zurück? Dann kommt für Sie ein berufsbegleitendes Studium, das sich mit einer Vollzeitbeschäftigung kombinieren lässt, in Frage.
Die Nachfrage nach diesen nebenberuflichen Angeboten ist in den letzten Jahren mehr und mehr gestiegen. Zahlreiche deutsche Universitäten und Fachhochschulen bieten heutzutage ein berufsbegleitendes Studium an. Sie haben dementsprechend eine große Auswahl, über die es sich zu informieren gilt. Wichtig ist auf jeden Fall darauf zu achten, dass das Studium mit einem staatlich anerkannten Abschluss endet. Zudem sollte der Studienort bei einem Präsenzstudium nicht zu weit vom Arbeitsplatz entfernt liegen. Dies gilt natürlich nicht für ein Fernstudium, bei dem die Unterlagen per Post oder Internet kommen.
Nebenberufliches Studium – der Aufbau:
Bei berufsbegleitenden Studiengängen absolviert der angehende Akademiker sein Pensum in der Freizeit durch Begleitseminare und das Selbststudium. Der berufliche Alltag läuft weitestgehend unberührt vom Studium weiter. Der Studienalltag ist meist so aufgebaut, dass man an zwei bis drei Tagen in der Woche abends und samstags ganztägig Vorlesungen und Seminare besucht. Bei einem Fernstudium kann man sich die Zeit freier einteilen.
Vorraussetzungen für ein berufsbegleitendes Studium:
Die Grundvorrausetzungen, die Sie für ein berufsbegleitendes Studium mitbringen müssen, sind meistens eine Berufstätigkeit vor dem Studium im Umfang von in der Regel ein bis drei Jahren. Einige Hochschulen erkennen auch andere Tätigkeiten als berufliche Erfahrungen an, so z.B. auch nebenberufliche ehrenamtliche Tätigkeiten. Oft, aber nicht immer, wird gefordert, dass die Studierenden eine “einschlägige” Ausbildung absolviert haben. Teilweise kann aber auch schon in der Ausbildung berufsbegleitend studiert werden.
Für alle nebenberuflichen Studienangebote gilt: Prüfen Sie sorgfältig! Und dazu gehören sowohl die Information bei mehreren Hochschulen/Anbietern als auch Gespräche mit dem Vorgesetzten oder der Personalabteilung. Zudem sollte man seine Idee des berufsbegleitenden Studiums in jedem Fall mit dem Partner oder der Familie besprechen, denn die Belastung wird nicht nur finanziell, sondern auch zeitlich hoch sein . Hält man das anspruchsvolle Programm aber durch, winken einem viele neue Karrieremöglichkeiten, da die Kombination aus Berufsausübung und gleichzeitigem Studium neben dem Beruf sehr positiv im Lebenslauf wirkt und als Nachweis von Belastbarkeit und Engagement gilt.
Fazit: Ein Studium neben dem Beruf zu absolvieren ist eine echte Herausforderung. Aber es lohnt sich!


