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Baurecht und Baubegleitung – von der Projektentwicklung bis zur Streitbeilegung

  • Abschluss Master of Laws (LL.M.)
  • Dauer 2 Jahre
  • Art Berufsbegleitendes Präsenzstudium

Der Studiengang ist eigens auf Berufstätige zugeschnitten und erlaubt den Studierenden, das Studium neben einer Vollzeitbeschäftigung auszuüben. Er richtet sich gleichermaßen an Juristen, Wirtschaftswissenschaftler, Projektentwickler, Architekten und Bauingenieure. Das Lehrangebot vermittelt den Studierenden das für die Entwicklung eines Bauprojekts nötige Know-how unter Berücksichtigung ihres Vor- und praktischen Fachwissens. Es wird Verständnis für unterschiedliche Denkweisen aller am Bau beteiligten Parteien vermittelt und die Grundlage für eine erfolgreiche Ent- und Abwicklung von Bauvorhaben geschaffen.

Mit dem Ziel, allen Studierenden eine bestmögliche Qualifikation für die unterschiedlichen Teilgebiete des Studiums zu vermitteln, ist der Studiengang „Baurecht und Baubegleitung“ straff organisiert. Er bietet dennoch sowohl in den Studienarbeiten als auch der Masterthesis ausreichend Raum, individuelle Schwerpunkte zu setzen sowie das eigene Wissen auszubauen. Die Lehrveranstaltungen werden in sieben Modulen angeboten, die sich über vier Semester erstrecken. In den ersten drei Semestern werden pro Semester zwei bzw. drei verpflichtende Präsenzmodule absolviert. Das vierte Semester ist der Masterthesis vorbehalten.

Kostenloses Infomaterial

  • Kostenlos
  • Unverbindlich
  • Alle Infos auf einen Blick

Überblick über den Studiengang

Studienverlauf

Der 4-semestrige Weiterbildungsmasterstudiengang „Baurecht und Baubegleitung – von der Projektentwicklung bis zur Streitbeilegung“ mit dem Abschluss Master of Laws (LL.M.) ist ein Präsenzstudiengang, der acht Pflichtmodule umfasst.

Erfolgreiche bauliche Großvorhaben und Projektentwicklungen setzen Fachwissen sowohl in juristischen als auch in vielen angrenzenden Bereichen voraus: Solche Bauvorhaben sind hochgradig komplex und ihre Abläufe anfällig für Störungen. Der Masterstudiengang greift diese Schwierigkeiten auf und vermittelt umfangreiches Wissen über rechtliche Grundlagen der Projektentwicklung sowie erfolgreicher Baubegleitung. Die Teilnehmer werden in die Lage versetzt, bauberatend und baubegleitend im gesamten Bereich des Baurechts – einschließlich des Anlagenbaus – tätig zu werden.

Der Masterstudiengang stärkt nicht nur die juristische Kompetenz, sondern bezieht auch die für die Projektentwicklung wichtigen Fachdisziplinen mit ein und fördert so die Fähigkeit, schwierige Aufgaben mit interdisziplinären Lösungsansätzen zu bewältigen. Das Studium befähigt dazu, Projekte zu bewerten und von der Planung bis zur Umsetzung ganzheitlich zu betreuen. Es legt die Schwerpunkte dort, wo das klassische Baurecht zu kurz greift: Planung, Nachträge, Streitbeilegung.

1. Semester

  • Grundlagen der erfolgreichen Entwicklung eines Bauvorhabens
  • Bauvertrags- und Architektenrecht sowie Vergaberecht

2. Semester

  • Baubetriebliche Grundlagen
  • Rechtliche Abwicklung von Bauablaufstörungen
  • Nationale und internationale Verträge in Netzstrukturen

3. Semester

  • Risiken, ihre Absicherung sowie finanzielle Aspekte
  • Technisches Baurecht & Know-how-Schutz
  • Gerichtliche & außergerichtliche Auseinandersetzung

4. Semester

  • Masterarbeit

Besonderheiten

  • Die Ausbildung ist unabhängig von den Vorlesungszeiten an der Philipps-Universität Marburg.
  • Pro Semester werden eine Einführungswoche in Marburg und drei Präsenzwochenenden (Do.-Sa.) in Hamburg, Berlin und München stattfinden.
  • Zu jedem Modul wird eine Modulprüfung angeboten. Diese Prüfung kann eine schriftliche Ausarbeitung, eine Klausur oder eine mündliche Prüfung sein.

Zugangsvoraussetzungen

Im Rahmen eines vorangegangenen Studiums müssen insgesamt 240 ECTS-Punkte erlangt worden sein. Diese Voraussetzung wird von Studiengängen mit einer achtsemestrigen Regelstudienzeit erfüllt. Als Nachweis gilt das Abschlusszeugnis eines fachlich einschlägigen Staatsexamens, Diploms, Master- oder Bachelorstudiengangs in den Bereichen Rechtswissenschaften, Wirtschaftswissenschaften, Architektur, Bauingenieurwesen, Projektentwicklung sowie thematisch ähnlicher Studiengänge oder eines vergleichbaren in- oder ausländischen berufsqualifizierenden Hochschulabschlusses.

Zudem muss eine einschlägige Berufserfahrung von nicht unter einem Jahr nachgewiesen werden.

Die Anmeldung für den jeweils nächsten Durchgang mit Beginn im Wintersemester ist immer bis zum 31.7. des gleichen Jahres möglich. Liegen mehr Bewerbungen vor als Studienplätze vorhanden sind, gilt das Prioritätsprinzip. Ausschlaggebend ist hier der Zeitpunkt der Anmeldung.

Die Gebühren für den vier Semester umfassenden Masterstudiengang betragen € 19.800.

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