Schließen
Sponsored

Governance & Human Rights

  • Abschluss Master
  • Dauer 4 Semester
  • Art Fernstudium

Der berufsbegleitende Master-Studiengang der Professional School der Leuphana Universität Lüneburg wird in Kooperation mit der HUMBOLDT-VIADRINA School of Governance durchgeführt. Ziel des Studiums ist, Prinzipien „Guter Regierungsführung“ zu vermitteln und ihren kritischen Diskurs sowie ihre Anwendung in einem konkreten Kontext zu lehren, um Menschenrechte zu etablieren und zu schützen.

Die Absolventen sind in der Lage, die Arbeit in Nichtregierungsorganisationen zur Sicherung von Menschenrechten durchzuführen, einschließlich von Fragen der Finanzierung, des Projektmanagements und weiteren Herausforderungen. Damit sind sie auf die vielseitigen Herausforderungen, die mit der Entwicklungshilfe und Staatenaufbau verbunden sind, bestens vorbereitet.

Wer sich für einen Beruf im Umfeld der Entwicklungszusammenarbeit und speziell dem Menschenrechtsschutz interessiert und über ein bereits abgeschlossenes Studium verfügt, ist hier genau richtig. Das Studium findet vollkommen auf Englisch statt.

Angebote für Studieninteressierte
Studieninteressierte haben die Möglichkeit, Infomaterial zu den berufsbegleitenden Studiengängen zu bestellen www.leuphana.de/ps-infomaterial, persönliche Beratungsgespräche zu vereinbaren www.leuphana.de/ps-beratungsangebote oder die berufsbegleitenden Studiengänge an den regelmäßig stattfindenden Infotagen www.leuphana.de/ps-infotag kennenzulernen.

Kostenloses Infomaterial

  • Kostenlos
  • Unverbindlich
  • Alle Infos auf einen Blick

Überblick über den Studiengang

Studienverlauf

Das berufsbegleitende Studium ist in vier Semester aufgeteilt.

Das erste Semester bietet eine Einführung in grundlegende Konzepte und Normen von menschenrechtsbasierter Governance und erläutert die internationalen, nationalen und lokalen Institutionen und Kontrollmechanismen. Darüber hinaus wird ein grundsätzliches Verständnis für unterschiedliche Governance-Ebenen und ihr Zusammenspiel gelehrt. Im Modul „Norms and Principles“ wird der Schwerpunkt auf aktuelle Diskussionen zu politischen und religiösen Freiheitsrechten, internationaler Strafgerichtsbarkeit, Privatsphäre, Datenschutz und sozialen Menschenrechten gelegt. Normen und Prinzipien werden anhand von Fallstudien und Beispielen anschaulich vermittelt.

„Programme Design“ und „Contemporary Challenges of Governance and Human Rights Application” kommen im zweiten Semester als Module hinzu. Hier wird der Focus auf den Erwerb der notwendigen Fähigkeiten zur Projektentwicklung gelegt, die auf das Lösen praktischer Probleme im Bereich Governance und Menschenrechte ausgerichtet sind. Außerdem werden die Inhalte aus dem vorangegangenen Semester weiter vertieft.

Im vorletzten Semester wird im Modul „Human Rights Institutions, Mechanisms and Transitional Justice“ die Theorie und Praxis der Transitional Justice und von staatlichen Veränderungsprozessen erläutert. Die Masterarbeit soll im vierten Semester verfasst werden.

Semesterübergreifend erarbeiten die Studierenden ein Projekt aus den Bereichen „Gute Regierungsführung“ und Menschenrechte. Dort können sie ihr theoretisches und praktisches Wissen unmittelbar anwenden. Es ist beispielsweise möglich, eine Kampagne zu Good Governance und Menschenrechten für eine Firma zu organisieren, eine Fundraising-Strategie für eine Stiftung zu erarbeiten oder eine Strategie zum nachhaltigen Schutz von Menschenrechten in einem Land zu entwickeln.

Besonderheiten des Studiengangs

Der Studiengang richtet sich an Menschen mit einem bereits abgeschlossenen Erststudium. Aufgrund seines berufsbegleitenden Konzepts ist er ideal für Berufstätige: Im Rahmen des zweijährigen Studiums gibt es insgesamt nur 3 jeweils zweiwöchige Präsenzphasen. Die meisten Studieninhalte werden per E-Learning vermittelt. Dazu gehört auch die Arbeit am studienbegleitenden Projekt, Vorträgen, Diskussionen sowie die Vor- und Nachbereitung.

Der Master “Governance and Human Rights” wird durch das HREA (Human Rights Education Network) des Hohen Kommissars der Vereinten Nationen für Menschenrechtsfragen empfohlen. Außerdem gehören Organisationen wie Amnesty International und die Roland Berger Stiftung zu den Partnerorganisationen des Programms.

Zugangsvoraussetzungen

  • Abgeschlossenes Studium (beispielsweise Bachelor)
  • Einjährige Berufserfahrung im relevanten Bereich
  • Fortgeschrittene Englischkenntnisse

Kosten: 9.900 Euro insgesamt, zzgl. 210 Euro Semester- und Verwaltungsbeiträge pro Semester.

zurück zur Hochschule