Betreuung und Vormundschaft

Abschluss

Bachelor

Dauer

36 Monate

Art

Berufsbegleitendes Präsenzstudium

Dieser Studiengang richtet sich gezielt an rechtliche Betreuer, Verfahrenspfleger und Vormünder. Sowohl in der rechtlichen Betreuung als auch auf den sensiblen Gebieten der Verfahrenspflegschaft und Vormundschaft werden hohe Qualitätskriterien angesetzt.

Unser eigens für diese Aufgabenfelder entwickelter Hochschulabschluss vermittelt ein fundiertes juristisches, pädagogisches, psychologisches und soziologisches Fachwissen und ergänzt die persönliche Berufs- und Lebenserfahrung durch eine staatlich anerkannte Qualifikation.

Der Studiengang wird an den Standorten Berlin und Leipzig angeboten.

Überblick über den Studiengang

Studienverlauf

Die 36-monatige Regelstudienzeit gliedert sich in 10 Grundlagen- und 9 Fokusmodule. In den Grundlagenteil lernen die Studierenden verschiedene Wissenschaftstheorien und Forschungsmethoden kennen. Daneben stehen Managementgrundlagen und Softskills wie Kommunikation und Konfliktmanagement auf dem Lehrplan. Im darauf folgenden Fokusteil konzentriert sich auf alle Themen, die für Ihren anspruchsvolle Tätigkeit von Bedeutung sind. Hierzu gehören beispielsweise Betreuungsmanagement und Qualitätsmanagement im Betreuungswesen oder auch psychosoziales und sozialmedizinisches Basiswissen für Betreuerinnen und Betreuer. Der Regelstudienzeit schließt sich ein 6-monatiges Thesis-Semester an, in dem die Studierenden ihre Bachelor-Thesis schreiben.

Während des Studiums finden 80 Präsenzveranstaltungen an jeweils 2 bis 3 Tagen (donnerstags bis samstags) pro Monat in der Hochschule im Steinbeis-Haus in Berlin bzw. in Leipzig statt. Einen großen Teil des Studiums werden Sie flexibel in Eigenregie im Selbststudium leisten.

Jedes Studienmodul wird mit einer Prüfung abgeschlossen. Je nach Modul kann dies eine schriftliche Prüfung, die Bearbeitung einer Fallstudie oder eine Präsentation sein. Das Prüfungssystem ist aufgrund eines Leistungspunktesystems transparent aufgestellt.

Studienschwerpunkte

Der Studiengang ist modular aufgebaut. Die einzelnen Module sind eng aufeinander bezogen bzw. interdisziplinär vernetzt. Fachliche und strukturelle Qualifikationen werden in Grundlagen- und Fokusmodulen vermittelt.

Das Studienprogramm enthält folgende Module:

Grundlagen

  • Projektseminar
  • Wissenschaft und Methoden
  • Bürgerliches Recht
  • Sozialrecht
  • Grundlagen des Betreuungsrechts
  • Grundlagen des Vormundschafts- und Pflegschaftsrechts
  • Berufsethische Orientierung in der Betreuungsarbeit
  • Kommunikation und Konfliktmanagement
  • Führung und Management im klein- und mittelständischen Unternehmen
  • Finanzen im Betreuungswesen

Fokus

  • Personensorge des Rechtlichen Betreuers, Vormunds und Pflegers
  • Vermögenssorge des Rechtlichen Betreuers, Vormunds und Pflegers
  • Fallstudien zum Betreuungs-, Vormundschafts- und Pflegschaftsrecht
  • Betreuungsmanagement
  • Interkulturelle Kompetenz und Diversity Management
  • Arbeits- und Büroorganisation
  • Qualitätsmanagement im Betreuungswesen
  • Psychosoziales Basiswissen für Betreuer/innen
  • Sozialmedizinisches Basiswissen für Betreuer/innen

Das Konzept des Studiums basiert auf dem sogenannten Projekt-Kompetenz-Modell. Im Fokus steht hierbei die konsequente Praxisausrichtung auf einem soliden wissenschaftlichen Fundament. Während Ihres Studiums bearbeiten Sie ein mit Ihrem Arbeitgeber abgestimmtes, zukunftsorientiertes Projekt, welches am Ende des Studiums in der Bachelor Thesis dokumentiert wird. Durch die Projektbetreuung setzen Sie ihr theoretisch erworbenes Wissen sofort in die Praxis um und werden dabei durch die Lehrkräfte professionell unterstützt. Bei der Auswahl des geeigneten Projektes unterstützen wir Sie auch gern bei Bedarf.

Besonderheiten des Studiengangs

  • Professoren und Lehrbeauftragte sind Experten aus Wissenschaft und Praxis: Hochschulprofessoren sowie Spezialisten aus Behörden, Organisationen und Wirtschaftsunternehmen
  • Projektarbeit mit konsequenter Praxisorientierung und sofortigem Wissenstransfer
  • kleine Studiengruppen
  • Fachlicher Austausch und Netzwerkbildung
  • Flexibles und modular aufgebautes Studium

Zugangsvoraussetzungen und Studiengebühren

Als Voraussetzung für die Zulassung zum Studium gilt die Erfüllung eines der folgenden Kriterien:

  • allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife oder Fachhochschulreife und mindestens zweijährige Praxiserfahrung (aus Ausbildung oder ähnlich)
  • Nachweis einer Aufstiegsfortbildung entsprechend Handwerksordnung, Berufsbildungsgesetz oder vergleichbarer bundes- oder landesrechtlichen Regelungen (auch vergleichbare Qualifikation einer landesrechtlich geregelten Fortbildungsmaßnahme im Gesundheitswesen und in sozialpflegerischen oder pädagogischen Bereichen), einer Fachschulausbildung an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Fachschule im Sinne des § 34 des Schulgesetzes oder einer vergleichbaren Ausbildung in einem anderen Bundesland
  • eine dem Fach ähnliche Berufsausbildung (mind. 2 Jahre) und Berufstätigkeit (mind. 3 Jahre)

Die Studiengebühren für den 36-monatigen Bachelorstudiengang betragen monatlich 440,- € zzgl. 500,-€ für das abschließende 6-monatige Thesis-Semester.

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