Fernstudium – Was man beachten sollte
Zuhause am eigenen Schreibtisch lernen, die Prüfungen am heimischen Computer ablegen und nach ein paar Jahren einen akademischen Titel in der Tasche haben – das funktioniert nur mit einem Fernstudium. Fernstudiengänge ermöglichen es insbesondere Berufstätigen, Quereinsteigern oder Wiedereinsteigern, sich parallel zu beruflichen oder anderen Verpflichtungen weiterzubilden und dabei eine anerkannte akademische Qualifikation zu erwerben. Studieren-Berufsbegleitend.de gibt eine Übersicht, was man zu beachten hat, wenn es mit dem erfolgreichen Abschluss klappen soll.
1.) Ausreichend informieren und vergleichen
In Deutschland gibt es sehr viele verschiedene Anbieter mit wiederum sehr verschiedenen Studiengängen und -angeboten. Daher reicht es nicht, nur die ersten drei Seiten bei Google zu durchsuchen. Informieren Sie sich auf Portalen wie www.Studieren-Berufsbegleitend.de oder der Zentrale für Fernstudien an Fachhochschulen. Zudem gibt es im Netz diverse Foren, in denen die Institutionen in Bezug auf Organisation, Preis-Leistungsverhältnis uvm. bewertet werden.
2.) Den Zeitaufwand realistisch einschätzen
Wer ein berufsbegleitendes Studium bzw. ein Fernstudium anfangen möchte, sollte sich vor Studienbeginn auf alle Fälle klar darüber sein, dass nur ein hohes Maß an Disziplin und eine realistische Einschätzung der eigenen Zeitressourcen zum Erfolg führen. Für Berufstätige bringt das Fernstudium neben dem Beruf einen Aufwand von etwa 15-20 Wochenstunden.
3.) Staatliche Anerkennung / Akkreditierung
Auf dem Markt der Fernstudiengänge gibt es viele seriöse Anbieter, aber leider auch einige schwarze Schafe. Der Leiter der staatlichen Zentralstelle für Fernunterricht (ZFU), Michael Vennemann, erklärt: “Ohne ein entsprechendes Zulassungssiegel dürfen in Deutschland keine Fernkurse gegen Entgelt angeboten werden”. Diese Regel wurde zum Schutz der Verbraucher erlassen. Weitere Anbieter sind die staatlichen und staatlich zugelassenen Hochschulen. Vor der Bewerbung sollte also dringend die Akkreditierung der Hochschule überprüft werden.
4.) Kostentransparenz
Wer ein Fernstudium anstrebt, kommt neben dem Vergleich der Anbieter auch um einen Preisvergleich nicht herum. Achten sollte man dabei darauf, dass transparent dargestellt wird, welche Leistungen in den Studiengebühren inklusive sind und ob z.B. für AStA-Beiträge zusätzliche Gebühren zu entrichten sind. Für die Qualität einer Hochschule spricht es, wenn keine versteckten Zusatzkosten für die Betreuung von Thesen oder Diplomarbeiten entstehen. Zudem sind gerade bei einem Fernstudium ergänzende Serviceleistungen wie ein kostenfreier Zugang zum Intranet bzw. einem Online-Campus für den Austausch unter den Studenten besonders wichtig.
Fazit: Für jeden, der sich neben einer Vollzeitarbeit weiterbilden möchte, bietet ein Fernstudium eine sehr gute Möglichkeit, einen akademischen Titel zu erlangen. Man sollte aber vorher bei der Wahl gründlich vorgehen.


