Erfahrungsbericht: Fernstudium an der AKAD Privat-Hochschule


Name Reinier Otte
Alter 33
Aktuelle berufliche Station: Leitender Angestellter
Berufsbegleitender Studiengang: Betriebswirtschaft
Berufsbegleitendes Studium seit: 2007
Berufsbegleitendes Studium bei: AKAD Privat-Hochschulen



Sehr geehrter Herr Otte, Sie haben im Jahr 2007 ein berufsbegleitendes Fernstudium der Betriebswirtschaft begonnen. Wie kamen Sie auf die Idee?

Ich habe mich beruflich von der Technik (SW-Entwicklung) entfernt und wollte die neuen Aufgaben mit einem Studium auf eine solide Basis stellen. Diese Möglichkeit habe ich nur durch ein entsprechendes Studium gesehen.

Ihr Lebenslauf beschreibt, dass Sie sich während der letzten Jahre und damit auch während des berufsbegleitenden Studiums positiv beruflich verändern konnten. Führen Sie einen Teil der Entwicklung auch auf erlangtes Wissen aus dem Studium zurück?

Nur ein kleiner Teil. Es ist eher so, dass ich im Studium Dinge aus meiner Realität wieder entdecke. Sehr viele Prozesse (Wirschaftlichkeitsrechnung, Produktionsplanung, Mitarbeiterführung…) bekommen einen systematischen Zusammenhang geboten.

Thema Studienwahl: Wie und über welche Kanäle haben Sie sich 2007 zum Thema berufsbegleitendes Studium informiert?

Der erste Schritt war sicherlich die Entscheidung, ob mehrere vom AG finanzierte Fortbildungen meinem Anspruch genügt hätten. Als klar wurde, dass dem nicht so ist, wusste ich dass es ein etwas größeres Projekt wurde – also ein Studium. Mit der Arbeit pausieren kam gar nicht in Frage. Also Berufsbegleitend.

Jetzt war die Frage ob z.B. die FernUni in Hagen, AKAD oder eine andere Institution in Frage kommt. Ich habe im Internet gesucht. Irgendwann bin ich dann auf Seiten wie www.fernstudenten.de gelandet. Was mich wahrscheinlich zur AKAD geführt hat.

Was waren für Sie die wichtigsten Faktoren bei der Wahl Ihres Studiums? Worauf sollten Interessenten achten? Und warum haben Sie sich letztlich für die AKAD Privat-Hochschulen entschieden?

Aus meiner Sicht stellt sich gerade die Betreuung bei der AKAD als sehr positiv heraus. Das Verhältnis Studenten zu Professoren/Betreuer sowie die Gruppengröße in den Seminaren.

Nur ein kleines Beispiel aus der letzten Woche: Ich bin in meiner ersten Klausur durchgefallen. Blöd. Aber – ich wurde von der AKAD (per Post!) angeschrieben, dass ich nicht bestanden hätte. Weiterhin wurde in dem Schreiben gleich erläutert, was ich laut meiner Prüfungsordnung für Alternativen habe, Wie und Wann ich Was weiter machen kann. Dazu noch eine Telefonnummer vom Prüfungsbüro, wo ich dann gleich noch eine Frage zu den Prüfungs-Fristen los wurde (und mir sofort beantwortet wurde).

Was mir auch sehr gut gefällt (und sicher nicht ganz unwichtig) ist die „Zubereitung“ der Studienunterlagen. Abgestimmt auf dem Pensenplan ist mir vorher bewusst, wann ich was lernen muss und wo ich meine aktuelle Zeit (und vor allem mit welchem Schwerpunkt) investieren muss.


Also hat das Studium bisher das gehalten, was Sie sich davon versprochen haben?

Absolut.

Können Sie uns und den interessierten Lesern ein wenig über die Studienbedingungen und –atmosphäre an der AKAD berichten?

Es sind viele verschiedene Persönlichkeiten an der AKAD. Alter, Herkunft, Familienstand, etc. Dies führt zu sehr interessanten Fragen während der Seminare. Gerade weil die Professoren (zumindest bisher) die Seminar immer nah am Alltag entlang führen. Aufgrund der kleinen Gruppen entstehen meistens sehr intensive Dialoge. Die Uni-Atmosphäre, wo jemand monologisiert, ist mir bei der AKAD so noch nie passiert. Dies führt automatisch zu einer ganz anderen Teilnahme bei den Studenten.

Der einzige „Herausforderung“ ist manchmal, sich nach 8 Stunden (ab 8:30h) aktives Seminar noch auf die Klausur (um 17:00h) zu konzentrieren. Die AKAD bietet aber auch die Möglichkeit, die Klausur an einem anderen Wochenende zu schreiben. Das direkte Schreiben der Klausur direkt nach einem Seminar ist vielleicht der persönliche Ehrgeiz. Wobei es doch bei vielen Studenten so gemacht wird.

Als Manager bei Continental sind Sie sicherlich vielbeschäftigt. Wie lässt sich das Fernstudium mit dem Job vereinbaren? Wie groß ist die zeitliche Belastung pro Woche?

Ich verbringe sicherlich 2-3 Abende zwischen Mo. und Fr. am Schreibtisch. Also ich komme gegen 20 Uhr nach Hause. Esse mit meiner Freundin und lerne dann nochmal von ca. 21/21:30 bis 0:00h. Häufig versuche ich auch vor der Arbeit zu lernen. Mein Gehirn funktioniert dann manchmal einfach besser ;-)
Dazu kommen noch die Wochenenden. Ein Seminar/eine Klausur pro Monat. Und in der Regel die 2 Wochenenden davor ebenfalls zumindest einen ganzen Tag lernen.

Und wie sieht es mit der Vereinbarkeit von Fernstudium und Freizeit/ Familie aus?

Meine Freundin ist selbst recht aktiv, weshalb es noch zusammen passt. Die jetzige Freizeitaufteilung findet nur deshalb die nötige Akzeptanz bei ihr, weil Ende nächstes Jahr soweit alles fertig sein sollte. Auf „Dauer“ wäre dies keine Lösung.

Zum Schluss eine indiskretere Frage: Bezahlen Sie das Studium aus eigener Tasche und/oder erhalten Sie Zuschüsse z.B. seitens des Arbeitsgebers? Und glauben Sie, die Investition wird sich auszahlen?

Ich zahle die Lösung aus eigener Tasche. Einzig, dass ich in meinem Umfeld viele Kollegen habe, die mich unterstützen. So z.B. Kollegen aus der Buchhaltung oder aus der Produktion. Je nach Thema.

Herr Otte, vielen Dank für die sehr informativen Antworten. Wir wünschen weiterhin viel Erfolg mit Ihrem berufsbegleitenden Studium!